Bürgerball 2019

Info Beitrag 4/2016

30 Jahre Tanzsportabteilung in Pfuhl

Seit nunmehr 30 Jahren ist die Tanzsportabteilung ein Teil der Sportlerfamilie des TSV Pfuhl – ein schöner Anlass für die Tänzer, dies mit einem kleinen internen Tanzabend zu feiern!

Wohl wichtigste Voraussetzung für dieses Fest war: ein schönes Parkett, damit nach Herzenslust darauf "geschwebt, geswingt und gestept" werden konnte!
Somit fand der Tanzabend am 01.10.2016 im Wolfgang-Eychmüller-Haus in Vöhringen statt mit 1 a "Konservenmusik" und extra wenig Zusatz-Programm, damit mehr Zeit zum selber Tanzen blieb...

 

Ein Dank allen Organisatoren, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben!

kleiner Technikworkshop zum Thema "Tag der offenen Tür"

"Tag der offenen Tür" - aber nicht im herkömmlichen Sinne - hatten die Pfuhler Tänzer am Sonntag, 16.10.2016! Unsere Trainer Fritz und Elke Lallemand referierten zu diesem Thema im tänzerischen Sinne in ihrem einstündigen kleinen Technik-Workshop, der unseren Mitgliedern in der Seehalle angeboten wurde.

Nach diversen Aufwärm- und Gleichgewichtsübungen ging es zunächst um den bewussten Aufbau und die konsequente Einhaltung eines guten Standardtanz-Haltungsrahmens im Langsamen Walzer und Slow Fox. Diesen aus Ellenbogen, Armen und Körper der beiden Tänzer gedachten Rahmen in einer einfachen Grundfolge haltend, sollten sich die Tänzer die Problematik des begrenzten Bewegungskorridors, auf dem sich ein Tanzpaar im Raum bewegt, bewusst machen – frei nach dem Motto: Das Bild (sprich die Tänzer) verläßt nicht den Rahmen (Bewegungskorridor) und der Rahmen verläßt auch nicht nicht das Bild (wird also nicht in sich verschoben/verzerrt).
Der Rahmen bzw. Korridor ist dabei aber nicht starr, sondern kann durchaus als Ganzes im Raum bewegt werden und sich so die Bewegungsrichtung des Paares ändern; der Rahmen bleibt aber in sich stabil.
Was also tun, wenn es gilt, gekurvte oder gedrehte Figuren zu tanzen? Was passiert im Chassee oder Link? Dieses Öffnen des Tanzraums für den Partner wurde in einigen Figuren ausprobiert und erspührt. Beim abschließenden Exkurs in den Slow Fox konnten die Workshop-Teilnehmer dann glasklar erkennen, dass die ausgeprägte Körperdrehung im Dreierschritt des SF kein willkürlich festgelegter Akzent ist, sondern eine Konsequenz des Raum-Öffnens für die Dame... – so gesehen: ahaaaa! –

die Quintessenz dieser Stunde:
ich kann nur den Platz nutzen, der mir vom (rückwärts tanzenden oder voraus tanzenden) Partner eröffnet wird.

Die nachfolgenden 2 Stunden des Übungsnachmittags konnten die Tänzer gut gebrauchen, um den geballten "Workshop-Stoff" noch weiter fleißig zu verinnerlichen.
Trotz des strahlend schönen, goldenen Oktober-Wetters ein gelungener Nachmittag.

Last modified on Samstag, 11 Februar 2017 23:54

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